Arbeitswelt von Morgen

Das Ziel des Projekts „Arbeitswelt von Morgen“ ist es, Bereitschaft zu verantwortungsvollem Handeln zu wecken. Das interkulturelle Projektteam kommt aus unterschiedlichen Fachbereichen. Jeder Einzelne bringt so eine eigene Perspektive und eigenes Fachwissen mit.

An den Projekttagen nahmen sowohl Schüler aus Berufsvorbereitungsklassen (BVJ) sowie Berufsschüler teil, die sich im  ersten/zweiten Ausbildungsjahr befanden. Die Berufsschulklassen kamen zum einen aus verschiedenen holzbearbeitetenden, zum anderen aus metallbearbeitetenden Berufen. Es wurde  entsprechend zielgruppenspezifisch variiert:


1. Für die erste Gruppe entwickelten wir Formate mit dem Schwerpunkt Holzproduktion und Regenwald.
2. Für die zweite Gruppe sollte der Schwerpunkt auf den sozialen und ökologischen Folgen der Montanindustrie liegen. Dies sollte anhand des Länderbeispiels Mongolei verdeutlicht werden.
3. Mit den BVJ-Klassen setzen wir den Schwerpunkt etwas allgemeiner an und fokussierten uns auf das Themen Diversität in der Arbeitswelt. Bei diesem Format standen neben Informationen zu Flucht und Asyl auch die Themenkomplexe Interkulturalität und Rassismus auf der Tagesordnung.

Alle Informationen zum Projekt "Arbeitswelt von Morgen" finden Sie unter: http://iaeev.de/current/?page_id=61

Im Rahmen des IAE e.V. wurden zwei verschiedene Projekttagsformate entwickelt, um diese an der Berufsschule der VBFA Chemnitz anzubieten. Das erste Format, für Ausbildungsberufe mit hohem Kundenkontakt, zielt auf die Stärkung der Sozialkompetenzen ab. Interkulturalität und verschiedene Formen diskriminierenden Verhaltens werden beleuchtet und der Bereich Flucht und Migration ausführlich behandelt. Das zweiten Format richtet sich an Auszubildende in technischen bzw. handwerklichen Berufen. Hier werden Entwicklungspfade sich verändernder Konsumgewohnheiten und Produktionsweisen beleuchtet. Ebenso wird betrachtet, was jeder für sich privat und beruflich als Lösung beisteuern kann. Als Zielgruppe sind Auszubildende besonders interessant, weil sie bereits Teil der Arbeitswelt sind. Sie kennen unter Umständen die Wirkung gesellschaftlicher Konflikte in ihrem Betrieb. Auch verfügen sie über Fachkenntnisse und können z.B. widerspiegeln, an welchen Stellen nachhaltige Entwicklungspfade bereits eingeschlagen wurden.

Eine Veranstaltung des IAE e.V. in Kooperation mit dem Verein zur Beruflichen Förderung und Ausbildung e.V. gefördert von Engagement Global im Auftrag des BMZ und des Landes Sachsen.

https://sachsen-entwickeln.de/

 

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